Bürgermeisterwahl 2008 in Staßfurt

Liebe
Staßfurter
in allen Ortsteilen der Stadt.
Die UWG Salzland
bedankt sich bei allen Wählern, die unserem
Bürgermeisterkandidaten, Stadtrat Hartmut Wiest (MdK),
ihre Stimme gegeben haben.
Wir haben mit 13,96 % der Stimmen und Platz 3 im ersten Wahlgang einen großen Achtungserfolg errungen und Kandidaten etablierter Parteien hinter uns gelassen, obgleich es im Vorfeld der Wahl zu einigen Ungleichbehandlungen der Kandidaten durch das unfaire Wirken des Bürgermeisters der Stadt Staßfurt und seiner unterlassenen Aufsicht über den Geschäftsführer der Stadtwerke Staßfurt kam. Aufgrund der großen Zersplitterung der vielen parteiunabhängigen Kandidaten hat es leider nicht zur Stichwahl gereicht.
Das Wahlprogramm unseres
Bürgermeisterkandidaten können Sie sich hier als
PDF-File ansehen
oder herunterladen.
Erschüttert sind wir über die geringe Wahlbeteiligung von nur 33,38%. Dieses ist Ausdruck von Desinteresse an der Fortentwicklung unserer Heimatstadt, aber auch nachhaltige Resignation aufgrund einer übermächtigen und unveränderten EU- und Globalisierungspolitik der dominierenden Bundestagsparteien, der viele Bürger ohnmächtig und machtlos gegenüber stehen, deren negative Auswirkungen gerade die Kommunen in den Neuen Bundesländern besonders hart treffen.
Uns wurde sogar von Nicht-Staßfurtern aus der Region bestätigt, dass wir fachlich gesehen das beste Wahlprogramm haben und unser Kandidat die höchste Qualifikation, Kompetenz und Erfahrung von allen Bewerbern besitzt. Dieses wurde leider nicht von einer Mehrheit der Staßfurter Bürger honoriert. Eine der Ursachen dürfte auch die massive einseitige Pressepolitik der Magdeburger Volksstimme im Vorfeld der Wahl sein. In den letzten zwei Jahren wurden zu oft Fehlinformationen und stimmungmachende Leserbriefe ohne fachliche Substanz gegen unseren Kandidaten verbreitet; entgegenstehende oder aufklärende Leserbriefe verschiedener Bürger aus Staßfurt und Umgebung wurden jedoch unterdrückt.
Die Wahlbeteiligung zur Stichwahl vom 13. April war nochmals auf 23,59% gesunken.
Mit einem knappen Vorsprung von nur 342 Stimmen wurde mit Herrn Zok erstmals in der Staßfurter Geschichte ein Bürgermeister gewählt, der als ehemaliges Mitglied der SED zum Politoffizier der NVA ausgebildet wurde und keinen anerkannten Berufsabschluss hat. Der neue Bürgermeister dürfte mit nur 12,5% der Stimmen aller wahlberechtigten Staßfurter wohl wenig Rückhalt in der Bevölkerung haben.
Die Folgen einer solchen Wahlentscheidung müssen alle Staßfurter tragen.
Ihre
UWG Salzland